Nennen
Sie bitte die ersten 3 Dinge, die ihnen zum Thema „Oktoberfest“ einfallen!
1. Bayern - Wiesn 2. deutsches Bier in Lieterkrügen
3. barbusige Frauen im Dirndl
Hier also
die nepalesische Version des Oktoberfests:
1. Ein Österreicher in Nepal engagiert
einen einheimischen Manager, der in der Festhalle des 4-Sterne-Radisson-Hotels
in Kathmandu ein Oktoberfest organisieren soll. 2. Gesponsert wird dieses Fest von Qatar Airways, Gorkha (nepalesische Brauerei) und Carlsberg, was zur Folge hat, dass es dänisches und nepalesisches Bier in 0,5l-Krügen gibt.
3. Dieses Bier wird im Übrigen von in Dirndls gesteckten Nepalesinnen serviert, die diesen eine ganz eigene zierliche Note verleihen.
Mitten
drin 2 Berlinerinnen, ebenfalls im Dirndl. Eine von ihnen, sie trägt ein
grün-weißes Dirndl und hat ihre Haare zu zwei geflochtenen Zöpfen
zusammengebunden, bringt grade leere Krüge zur Spüle. Noch während sie den ersten
Schritt durch die Küchentür macht, kommen ihr 2 Nepalesinnen entgegen. Die
beiden wirken aufgebraucht und versuchen, eindringlich auf die Weiße einredend,
ihr die Gläser abzunehmen.
Die andere
Berlinerin steht an der Bar, oder besser gesagt in der Schlange davor. Sie
wirkt ungeduldig, wie sie sich, die Arme verschränkt, gelegentlich auf die Zehenspritzen
stellt um über die Schultern der Wartenden hinwegzusehen.
Das sind
wir: Conny und Ich. Und was machen wir da? Wir versuchen zu Kellnern - vergeblich.
In wenigen Augenblicken werden wir zu Walter gehen, dem Veranstalter, von dem
wir im Übrigen auch die Trachten haben, und ihm sagen, dass das nicht funktioniert
mit dem Kellnern. Die nepalesischen Servicekräfte halten uns für Gäste – und behandeln
uns auch so. Und Walter, löckerflockig
wie er ist, wird uns grinsend 2 Bier-Coupons in die Hände drücken und sagen: „Na
dann holscht euch erstma a Beer und setzscht eusch!“ Und genau das werden wir
tun.
Und aus
einem Bier werden zwei und drei und naja, ihr wisst schon – Oktoberfest halt!
Beschenken
wir das Ganze also auf ein paar wesentliche Eindrücke:
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Die Band – extra eingeflogen!
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Alex, Walter (der Veranstalter)
und ich.
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Links: Amit – unser stellvertretende Projektleiter
und hier Schulkel-Partner
Rechts: die Conny (:
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Die Dame, die mich hier so nett
angrinst,
ist meine Arbeitskollegin Katrin. |
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