Freitag, 4. Oktober 2013

Das Oktoberfest



Nennen Sie bitte die ersten 3 Dinge, die ihnen zum Thema „Oktoberfest“ einfallen!
1. Bayern - Wiesn 
2. deutsches Bier in Lieterkrügen 
3. barbusige Frauen im Dirndl

1. Falsch! 2. Schön wärs! 3. Jain!

Hier also die nepalesische Version des Oktoberfests:
1. Ein Österreicher in Nepal engagiert einen einheimischen Manager, der in der Festhalle des 4-Sterne-Radisson-Hotels in Kathmandu ein Oktoberfest organisieren soll. 
2. Gesponsert wird dieses Fest von Qatar Airways, Gorkha (nepalesische Brauerei) und Carlsberg, was zur Folge hat, dass es dänisches und nepalesisches Bier in 0,5l-Krügen gibt. 
3. Dieses Bier wird im Übrigen von in Dirndls gesteckten Nepalesinnen serviert, die diesen eine ganz eigene zierliche Note verleihen.

Mitten drin 2 Berlinerinnen, ebenfalls im Dirndl. Eine von ihnen, sie trägt ein grün-weißes Dirndl und hat ihre Haare zu zwei geflochtenen Zöpfen zusammengebunden, bringt grade leere Krüge zur Spüle. Noch während sie den ersten Schritt durch die Küchentür macht, kommen ihr 2 Nepalesinnen entgegen. Die beiden wirken aufgebraucht und versuchen, eindringlich auf die Weiße einredend, ihr die Gläser abzunehmen.
Die andere Berlinerin steht an der Bar, oder besser gesagt in der Schlange davor. Sie wirkt ungeduldig, wie sie sich, die Arme verschränkt, gelegentlich auf die Zehenspritzen stellt um über die Schultern der Wartenden hinwegzusehen.

Das sind wir: Conny und Ich. Und was machen wir da? Wir versuchen zu Kellnern - vergeblich. In wenigen Augenblicken werden wir zu Walter gehen, dem Veranstalter, von dem wir im Übrigen auch die Trachten haben, und ihm sagen, dass das nicht funktioniert mit dem Kellnern. Die nepalesischen Servicekräfte halten uns für Gäste – und behandeln uns auch so.  Und Walter, löckerflockig wie er ist, wird uns grinsend 2 Bier-Coupons in die Hände drücken und sagen: „Na dann holscht euch erstma a Beer und setzscht eusch!“ Und genau das werden wir tun.
Und aus einem Bier werden zwei und drei und naja, ihr wisst schon – Oktoberfest halt!


Beschenken wir das Ganze also auf ein paar wesentliche Eindrücke:



Einer der Festsäle.
P.S.: Der Herr ganz links im Bild mit dem weißen Hemd 
ist der Landesdirektor der GIZ, dem wir versprechen mussten, 
dass wie bei unserem baldigen Termin mit ihm, 
im Dirndl aufkreuzen. (:





Die Band – extra eingeflogen!

















Alex, Walter (der Veranstalter) und ich.




























Links: Amit – unser stellvertretende Projektleiter 
und hier Schulkel-Partner
Rechts: die Conny (:











Die Dame, die mich hier so nett angrinst,
 ist meine Arbeitskollegin Katrin.




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